Jahresabschluss

Bald ist Dezember, Adventszeit – das soll die Zeit der größten Besinnlichkeit und Liebe des Jahres sein. Für viele von uns hält dieser Monat aber auch das größte Hetzen, den meisten Stress bereit. Allen voran setzt uns häufig die Jagd nach den tollsten Geschenken unter Druck, dicht gefolgt von Planung und Vorbereitung der schönsten, größten und liebevollsten Familienfeier zu Weihnachten, die man sich nur vorstellen kann. All das passiert, während es draußen dunkler und kälter wird und wir uns am besten zurückziehen, in der Wärme und Geborgenheit Energie tanken, uns in Langsamkeit üben sollten.

Das Höher, Schneller, Weiter der Industrienationen macht vor keinem Lebensbereich Halt – so sind unglaublich viele Menschen zu Weihnachten nur noch ausgelaugt, angespannt und vor allem voller Erwartungen – „Werden sie mein Essen gut finden? Habe ich auch wirklich die tollsten und besondersten Geschenke besorgt? Was werde ich geschenkt bekommen?“ – Enttäuschungen und Ärger sind so gut wie vorprogrammiert.

Ab und zu mal von alledem zurückzutreten, durchzuatmen, genau hinzusehen und -zuspüren, ob man noch mit sich im Einklang ist, kann da sehr erholsam sein und dem eigenen Leben und Streben einen Schubs in eine gesündere Richtung geben. Eine Gelegenheit dazu kann Meditation sein, möglicherweise allein, vielleicht aber auch im Kreise lieber Menschen. Dazu lade ich euch auch im Dezember zu uns ein, dieses Mal mit einer Abweichung gleich am Monatsanfang, da auch bei mir eine Weihnachtsfeier ansteht.

Hier die Termine für den Monat:

  • Samstag, 07.12.
  • 13.12.
  • 20.12.
  • 27.12.

Die Meditation beginnt wie gewohnt um 19 Uhr, wer möchte, kann ab 17:30 Uhr da sein.

Und auch eine Samstagsrunde wird es wieder geben, am 14.12., ab 14 Uhr.

Wir freuen uns auf dich!


Für dieses Jahr habe ich mich übrigens zum ersten Mal getraut mich aus dem gewohnten Geschenkemarathon heraus zu halten. Schon lange trage ich diesen Wunsch in mir, verbunden mit der Vorstellung, dass sich liebe Menschen jederzeit etwas schenken können, dass es dafür keinen bestimmten, mehr oder weniger erzwungenen Zeitpunkt geben sollte. Bisher hab ich mich nach all den Jahren der Konditionierung nicht getraut, hatte Angst die Menschen zu enttäuschen. Dann habe ich diesen Blogbeitrag von Laya Commenda gefunden, ihn meinen Lieben zukommen lassen und meinen Wunsch erklärt. Der Text hat mir so sehr aus der Seele gesprochen und meine Lieben haben mich mit einer riesigen Portion schlichter Akzeptanz überrascht, ich fühle mich unglaublich befreit und dankbar! 🤗

Wie gehst du mit der Vorweihnachtszeit um? Ist der Advent für dich eine Zeit der Ruhe und Freude? Schreib mir dazu gerne einen Kommentar, ich würde mich freuen. 😊

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