Über mich

Aussichtspunkt Moseltal🙏🏼 Liebe Freundin, lieber Freund,

schön, dass du hierher gefunden hast!

Mein Name ist Sarah, ich lebe mit meinem Partner und zwei Katzen in Ludwigshafen am Rhein und erlebe seit ein paar Jahren die Achtsamkeit als sehr heilsam.

Wenn du in Ludwigshafen oder in der Nähe wohnst und dich für Meditation und einen Weg zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit im Leben interessierst, würde ich mich freuen dich bald bei einem unserer Treffen begrüßen zu dürfen. Termine hierfür findest du hier oder aktuell auf der Startseite im Blog.

Katzenkorb Meditation
Kätzische Ruhe und Gelassenheit kann sehr inspirierend sein – auch wenn die Wohnung manchmal aussieht wie ein Schlachtfeld voller Katzenspielzeug 😅

Solltest du erst mehr über mich und die Entstehung dieser Gemeinschaft wissen wollen, lies gerne weiter.

Im Februar 2015 bin ich zum ersten Mal mit der Achtsamkeits-Praxis nach Thich Nhat Hanh in Berührung gekommen – im Intersein Zentrum in Niederbayern. Dorthin geführt hat mich eine jahrelange Suche, nach einem Weg heraus aus Selbstablehnung und innerem Unfrieden, hin zu mehr Gelassenheit im Umgang mit mir und mit der Welt. Auf dieser Suche habe ich viel ausprobiert, viele Richtungen eingeschlagen, die mich immer ein Stückchen weiter gebracht oder zumindest stabilisiert haben, um dann in einer Sackgasse zu enden.

Im Zentrum habe ich einen – für mich – neuen Weg kennen gelernt, einen Weg, dessen Wurzeln über 2500 Jahre zurück reichen, von dem ich schon oft gehört, zu dem ich aber nie einen Zugang gefunden hatte.

Buddhismus, puh! – Bei mir hatte dieses Wort bis dahin immer Gefühle ausgelöst, die irgendwo zwischen einengender Religion und abgehobener Esoterik angesiedelt waren, weil ich mich nie näher damit befasst hatte. Zu meinem Glück war mir bis zu meiner Ankunft in Hohenau tatsächlich nicht klar, dass ich drei Wochen in ein buddhistisches Zentrum fahre, sonst hätte ich mich vermutlich gar nicht auf diese Reise begeben.

Nach anfänglichem Fremdeln und einer gewaltigen Portion Unbehagen bin ich allmählich in Kontakt gekommen mit dem, was Buddhismus tatsächlich heißen kann. Dabei geholfen hat mir die Begegnung mit liebevollen Menschen, die aus meiner Kultur stammen, meine Lebensmuster zu einem gewissen Anteil aus eigener Erfahrung kennen und den Weg seit einiger Zeit selbst beschreiten. Als erstes möchte ich hier Helga und Karl nennen, die seit mittlerweile 20 Jahren mit viel Herz ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrem Praxiszentrum weitergeben. Um sie herum sammelt sich ein ständig wechselndes, kunterbuntes Potpourris aus Menschen, alle mit ihrer eigenen Geschichte, alle mit eigenen Sorgen, Nöten, Ängsten, aber auch mit Zuversicht, Fürsorge und Liebe – jede und jeder von ihnen hat eigene Gründe dafür im Intersein Zentrum und auf dem Weg der Achtsamkeit zu sein und jeder und jede von ihnen bringt eigene Qualitäten mit und bereichert damit die Gemeinschaft. Mit einigen dieser Menschen bin ich näher in Kontakt gekommen, sie haben mir zusätzlich Halt und Hoffnung gegeben, besonders in der ersten Zeit der ängstlichen Eingewöhnung. Mit anderen habe ich kaum ein Wort gewechselt und doch haben sie in dieser wunderbaren Atmosphäre der Offenheit und Nähe, die an diesem Ort herrscht, Spuren in mir hinterlassen. So habe ich in den letzten Jahren während meiner Aufenthalte im Zentrum viel Nähe zu anderen Menschen aufgebaut und viel tiefere Verbindung gespürt als ich das aus meinem Alltag kenne.Foyer intersein-zentrum.de

Ganz genau: angekommen – fühlt sich frei an

Alle Begegnungen, die ich dort machen durfte, waren getragen und unterstützt von der Tagesstruktur, der gemeinsamen Praxis und Ausrichtung und auch von der gemeinschaftlichen Meditation.

Bei meiner ersten Begegnung mit einer großen Gruppe der GAL (Gemeinschaft für achtsames Leben Bayern e. V.) im November 2017 habe ich angemerkt, dass mir eine solche Gemeinschaft bei mir zu Hause fehlt. Die Reaktion war völlig unkompliziert. Der kurze Schubs von Thomas Barth – „Dann gründe doch selbst eine.“ – hat den Stein für das Projekt „Intersein Ludwigshafen“ ins Rollen gebracht, meine Motivation war geweckt und ist trotz der Hindernisse nicht mehr eingeschlafen – zu groß war die Begeisterung bei der Vorstellung auch zu Hause mit lieben Menschen zusammen zu sitzen und zu praktizieren.

Vielen Dank dafür an Thomas! 🙏🏼☺️

Bis zu diesem Moment wäre ich nie darauf gekommen, dass ICH so etwas könnte. Du hast mit der Selbstverständlichkeit in deinen Worten in mir einen großen Glauben an meine Fähigkeiten geweckt.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Raum für solche Treffen habe ich zusammen mit meinem Freund im September 2018 eine Wohnung in Ludwigshafen Oggersheim bezogen, in der wir ein Zimmer für die Meditation, einen eigenen kleinen Zendo für die Sangha (Gemeinschaft) eingerichtet haben.

Auch danke an dich, mein Lieber – ich weiß, dass das keinesfalls selbstverständlich ist!

Platz haben wir dort für bis zu sechs Meditierende und ich bin gespannt, ob wir jemals alle Plätze belegen werden – freue mich aber schon jetzt wie ein kleines Kind über jeden einzelnen Menschen, der zur Meditation kommt.

Vielleicht bist du ja auch mal dabei, liebe Freundin, lieber Freund? 🤗